Buchcover Ursula Reuter: Paul SingerKorrektorat für die Historikerin und Judaistin Ursula Reuter:
„Paul Singer (1844-1911). Eine politische Biographie“, Düsseldorf: Droste Verlag, 2004  (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. 163)

Aus der Verlagsinformation:
Als Paul Singer 1911 in Berlin starb, begleiteten Hunderttausende den Sarg eines Mannes, der über zwei Jahrzehnte einer der beiden Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gewesen war, bei unzähligen Parteitagen präsidiert und als Vorsitzender der Reichstagsfraktion die praktische Parlamentspolitik maßgeblich mitbestimmt hatte. Auf einer breiten Quellenbasis und vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen des Kaiserreichs stellt Ursula Reuter erstmals alle Aspekte von Singers öffentlichem Wirken vor und präsentiert eine Fülle neuer Forschungsergebnisse.

„Ursula Reuters Buch ist ein wichtiger, zeitgemäßer Beitrag zur biografisch orientierten Sozialgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Vor dem Hintergrund der widersprüchlichen Entwicklungen des deutschen Kaiserreiches entsteht die Biografie eines charakterfesten, persönlich toleranten und dabei sein politisches Ziel mit Konsequenz verfolgenden Menschen.“ (Rezension von Mario Keßler für H-Soz-Kult, 8.4.2005)